SZ Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung

FORMULARE

BITTE BEACHTEN SIE

Bis 200 Euro reicht der vereinfachte Spendennachweis zur Vorlage beim Finanzamt (siehe Formulare)

13.12.2011

SZ – Landkreisausgabe Freising

Ein Kinderbett fehlt noch

Die Schwangeren- und Familienberatungsstelle Donum Vitae kümmert sich um junge Familien, schwangere Frauen und alleinerziehende Mütter, führt Konfliktberatungen durch, betreut traumatisierte Frauen, die ihr Kind verloren haben, und steht werdenden Müttern bei, deren Kind womöglich mit einer Behinderung zur Welt kommt.



Die bei Donum Vitae tätigen Sozialpädagogen werden aber zusehends auch mit finanziellen Problemen konfrontiert, vor die sich Frauen und auch Männer gestellt sehen, die aus unterschiedlichen Gründen in Not geraten sind. Der „Adventskalender für gute Werke“, das Spendenhilfswerk der Süddeutschen Zeitung, will die Arbeit von Donum Vitae auch heuer wieder unterstützen und den Frauen und Männern, die dort Rat und Hilfe suchen, eine kleine Weihnachtsfreude bereiten.
Christiane F. ist mit 16 Jahren ungeplant schwanger geworden und hat sich nach einer Schwangerenkonfliktberatung bei Donum Vitae, zu der sie mit ihren Mutter gekommen war, dazu entschlossen, das Kind zur Welt zu bringen. Die alleinerziehende Mutter der 16-Jährigen will ihre Tochter in jedem Fall unterstützen, damit sie die Schule beenden kann. Um das Baby mit betreuen zu können, arbeitet sie nur noch halbtags, wodurch es in der kleinen Familie zu großen finanziellen Engpässen gekommen ist.
Nach dem Tod ihres Mannes lebt Marita S. allein mit ihren drei kleinen Kindern. Das Jüngste hat den Verlust des Vaters noch nicht verkraftet und leidet seither an einer chronischen Erkrankung, die einen erheblichen Pflegeaufwand erfordert. Ihre mühsam aufgebaute selbständige Berufstätigkeit kann Marita S. deshalb nicht mehr regelmäßig ausüben. Das Familieneinkommen hat sich erheblich reduziert, Ausgaben, die der Winter mit sich bringt, kann die Mutter allein nicht mehr schultern. Weihnachtsgeschenke für die Kinder wird es wohl auch nicht geben.
In eine schwierige Situation ist Reinhard P. geraten, nachdem ihn seine Partnerin verlassen hat. Beide Elternteile haben ein relativ geringes Einkommen, gemeinsam konnten sie die anfallenden Ausgaben noch gut meistern. Nun aber ist Reinhard P. allein, musste sich eine neue Wohnung mieten, Kaution bezahlen, er muss Unterhaltszahlungen leisten und hat zu allem Überfluss aus „betriebsbedingten Gründen“ auch noch seinen Arbeitsplatz verloren. Die neue Wohnung hat er noch gar nicht richtig einrichten können, beispielsweise fehlt ein Kinderbett, damit sein zweijähriger Sohn auch einmal längere Zeit bei ihm bleiben kann. Reinhard P. leidet sehr unter der Trennung. Neben der psychosozialen Begleitung und Beratung durch Donum Vitae bräuchte er auch finanzielle Unterstützung.

(SZ vom 13.12.11)