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12.12.2011

SZ – Landkreisausgabe Fürstenfeldbruck

Angst vor der Zwangsräumung

Weil ihr Mann sie wiederholt schlug und zudem auch noch den Kontakt zu anderen Frauen suchte, hat sich Therese K. (Name von der Redaktion geändert) von ihrem Mann getrennt. Seit dieser Zeit leidet die nun alleinerziehende Mutter von zwei Kindern an einer posttraumatischen Belastungsstörung und einer Depression. Sie ist deshalb bis zum Jahresende krank geschrieben und kämpft um Unterhaltszahlungen von ihrem Ehemann.



Das sind zurzeit jedoch nicht die einzigen Probleme, die die Alleinerziehende bewältigen muss. Da sie von Krankengeld und ergänzendem Arbeitslosengeld lebt, kann sie nur noch einen Teil der hohen Miete für ihre Wohnung bezahlen. Der Vermieter hat der jungen Frau deshalb bereits gekündigt, nun wird auch noch über die anstehende Zwangsräumung der Wohnung gestritten.
Für eine kleine Familie in einer schwierigen Situation sind das keine guten Aussichten für 2012. Therese K. kann sich trotz all dieser Belastungen berechtigte Hoffnung auf Besserung ihrer Situation im kommenden Jahr machen. So fand sie bereits eine engagierte Rechtsanwältin, die sich nun dafür einsetzt, dass der Ehemann in absehbarer Zeit doch noch zu Unterhaltszahlungen verpflichtet wird. Von Januar an kann die zweifache Mutter zudem an einer neuen Arbeitsstelle antreten. Das ist für sie wichtig, weil sie dann selbst wieder einen größeren Beitrag zu ihrem Lebensunterhalt leisten kann.
Fehlt nur noch eine kleinere, bezahlbare Wohnung, damit die Frau endlich aus ihrer inzwischen zu teuren und zu groß gewordenen Bleibe ausziehen kann. Damit wären auch das Problem Zwangsräumung und die Angst vor Obdachlosigkeit vom Tisch. Der Adventskalender will einen Beitrag dazu leisten, dass der für eine Wohnungskaution benötigte Betrag zusammenkommt. Mit einer neuen Arbeitsstelle und einer billigeren Wohnung wären dann zumindest die größten Probleme der Alleinerziehenden Therese K. gelöst.

(SZ vom 12.12.11)